Weiter im Einsatz für eine liberale Medienwelt

16.05.2017

Mitgliederversammlung der Aktion Medienfreiheit in Zürich

Anlässlich der jährlichen Mitgliederversammlung der Aktion Medienfreiheit wurde der bestehende Vorstand wieder gewählt. Die überparteiliche Vereinigung wird weiterhin von Nationalrätin Natalie Rickli (SVP) präsidiert. Die Verbesserung der Rahmenbedingungen für private Medienanbieter und die damit verbundene Stärkung von Medienvielfalt und Wettbewerb bleiben zentrale Ziele des Vereins. 

Die Aktion Medienfreiheit bleibt politisch breit abgestützt. Neben der Präsidentin Natalie Rickli (Nationalrätin SVP) und dem Vizepräsident Christian Wasserfallen (Nationalrat FDP) wurden die Nationalräte Thomas Müller (SVP), Marco Romano (CVP), Gregor Rutz (SVP), und Philippe Nantermod (FDP) wiedergewählt. Auch Martin Baltisser (SVP), Pierre Bessard (Liberales Institut), Filippo Leutenegger (Stadtrat FDP), Thomas Maier (alt Nationalrat GLP) und der jungfreisinnige Präsident Andri Silberschmidt wurden im Vorstand bestätigt. 

Im Anschluss an den formellen Teil der Versammlung referierte Roger Blum über seine ersten Erfahrungen als Ombudsmann der SRG Deutschschweiz. Zuvor präsidierte er von 2008 - 2015 die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI). Er zeigte die historische Entwicklung der Beschwerdeinstanzen auf und unterstrich in seinem Referat, dass diese Institutionen von bürgerlichen Politikern ins Leben gerufen wurden. Um eine ausgewogene Berichterstattung sicherzustellen, brauche es diese unabhängigen Institutionen. Dass heute jeder Bürger die Möglichkeit hat, in einem einfachen, kostenlosen und raschen Verfahren seine Beschwerden über journalistische Beiträge zu deponieren, sei für alle Seiten bereichernd. So soll sichergestellt werden, dass Journalistensachgerecht und mit der nötigen Sorgfalt relevante Informationen zur Meinungsbildung vermitteln. Auf die zahlreichen Fragen aus dem Publikum hielt Roger Blum fest, dass die SRG zu Recht kritisch im Visier ist, da sie mächtig und öffentlich-finanziert ist sowie einen Service public-Auftrag zu erfüllen hat.


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